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Eine Session mit der „Statt-Wache“

Bereits nach Aschermittwoch und dem Auskleiden der „Statt-Wache“ beginnt die Vorbereitung für die neue Session.

Bei den ersten, hochoffiziellen Trainings (Partykeller, Stadt-Cafe, Dom Schänke & Turnhalle) werden viele Ideen und Tanzthemen gesammelt und stundenlang diskutiert um sich dann kurz nach den Sommerferien für das anfangs vorgeschlagene Tanzthema unsere Trainerin Michelle zu entscheiden.

Unsere Trainerin hat nun Zeit, die Musik zusammenzustellen und die Choreographie auszuhecken. Die Startphase beginnt mit den ersten Tanzschritten in der Gymnastikhalle. Alle sind froh wieder beisammen zu sein! Christoph freut sich ebenfalls – bald ist wieder Platz für das Auto in der Garage.

An einem Wochenende nach den Sommerferien wird dann richtig durchgestartet – Trainingslager! Dieses findet nun seit 3 Jahren unter großem Anklang in Holland statt – unserem Martin sein Dank! Diese Wochenenden finden nicht in einem Luxushotel, sondern in spärlich eingerichteten Räumlichkeiten inmitten eines Campingplatzes statt. Gegen alle Erwartungen stehen diese Wochenenden nicht im Zeichen des Biers, sondern einem wirklich harten und effizienten Training. Zur Grundausstattung der „Statt-Wache“ gehört hier Sportbekleidung und Badehose.

Für die Verpflegung sorgen jedes Jahr die Herren selber. Geschlafen wird in Schlafsäcken in verschiedenen Hütten und Wohnwägen. Fakt ist: Wer zuerst einschläft hat gewonnen und braucht sich nicht mit dem schnarchen der Anderen rum zuquälen. Diese ungemütliche Schlafgelegenheit ist sicher auch der Grund, warum die Herren sich nachts nicht vom Kühlschrank trennen können. So verzeichnen wir „am Morgen danach“ auch immer wieder den ein oder anderen Ausfall. Aspirin gehört zum Frühstück einfach dazu, genauso die sagenhaften Omeletts vom Martin.

Nach so einem Trainingslager stellt unsere Trainerin meist zufrieden fest:

– Der Tanz ist (fast) einstudiert
– Wir sind (so naja) weit gekommen
– Die Kameradschaft ist gestärkt
– Einige Gehirnzellen sind abgetötet
– Ab morgen haben alle Muskelkater (vom Lachen)
– Fitness und Ausdauer sind trainiert + gefestigt
– Die Terrasse ist gesaugt und das Geschirr gespült

Auch das Einkleiden der „Statt-Wache“ steht auf dem Programm – nach guter alter Tradition holen wir gegen Ende Oktober gemeinsam unsere Uniformen in Korschenbroich ab – mit Frühstück und Flaschenbier! Bis November wird dann beim wöchentlichen Training (Sonntag & Montag) weiterhin an der Feinmotorik (falls vorhanden) gefeilt.

Die Ergebnisse dieser stundenlangen und harten Trainingseinheiten werden dann ab dem 11.11. dem Publikum präsentiert – die „Statt-Wache“ tanzt dann auf diversen Bühnen und Anlässen. Je nach Leistungsstand lassen wir uns auch wieder auf Tanzturnieren von den Jurys bewerten und prämieren. Ein 1. Platz wäre sicherlich ein Highlight, aber getreu dem Motto: Dabei sein ist alles, geht es uns um Spaß, Kameradschaft und Freundschaft – einfach gemeinsam Karneval feiern.

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